Mobilität und Projekte in Europa in Zeiten von Corona

Aktivitäten physischer Mobilität im Rahmen der Programme Erasmus+ stehen seit März vor großen Herausforderungen. Projekttreffen (M) können nicht stattfinden, Jugendbegegnungen fallen aus, Camps werden abgesagt oder verlegt, Lehrkräftefortbildungen in Europa sind abgesagt oder verschoben. Der ESK - Europäisches Solidaritätskorps kann nicht umgesetzt werden.

Projekte in Europa mit deutschen und europäischen Partnern, können und dürfen aufgrund der aktuellen Rechtslage in Deutschland und Europaweit nicht durchgeführt werden.


Organisationen die Projekte beantragt haben müssen diese entweder absagen oder sie auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Das macht viel Arbeit und kann zu teilweise unlösbaren Problemen führen.


Es gilt:



Bitte informieren Sie immer ihre Nationale Agentur zeitnah und in jedem Fall schriftlich, wenn Sie aufgrund der aktuellen Situation einzelne Aktivitäten oder ein ganzes Projekt absagen oder verschieben oder die Teilnahme einzelner Gruppen bzw. Teilnehmer/-innen stornieren wollen.

Für Kosten, die Ihnen eventuell zusätzlich durch nicht stattgefundene Aktivitäten oder die Absage einzelner Teilnehmer/-innen oder Gruppen entstanden sind (z.B. Absage oder Verschiebung von Reisen, verkürzte Aufenthaltsdauer aufgrund vorgezogener Rückreise, etc.), können die Nationalen Agenturen meistens den Grundsatz der "höheren Gewalt" anwenden, der es ermöglicht, hierdurch entstandene Kosten bis zur maximal bewilligten Fördersumme geltend zu machen.


Dies gilt laut Bekanntmachung aller Agenturen generell und ohne Einzelfallprüfung für alle Maßnahmen, die für einen Zeitpunkt ab dem 16. März 2020 bis auf weiteres geplant waren bzw. sind bis zur Aufhebung der besonderen Maßnahmen durch die Bundesregierung und die Länder.

Für alle vor diesem Zeitpunkt eingetretenen Fälle müssen Sie meist Belege vorlegen die nachweisen, dass es sich bei den am Projekt beteiligten Regionen bzw. Ländern um betroffene Gebiete handelt.


Nutzen alle Möglichkeiten, entstehende Kosten auf ein Minimum zu reduzieren und rechnen nur diejenigen Kosten ab, die nicht mehr vermeidbar waren.


Bitte holen Sie in jedem Einzelfall weitere Informationen bei ihrer jeweilig zuständigen nationale Agentur oder Ihrem Fördergeber ein.

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